Wie Grabpflegekosten den Pflichtteil reduzieren können

Kein Mensch will, dass sein Grab mangels Pflege verlottert. Häufig findet sich in Testamenten die Auflage, dass ein Teil des Nachlasses für die Grabpflege zu verwenden ist. Allerdings können Pflichtteilsansprüche dafür sorgen, dass der für die Grabpflege vorgesehene...

Bewertungsstreitigkeiten unter den Erben vermeiden

Das oberste Ziel eines jedes Testaments ist es, mit dem Dokument Frieden unter den Erben zu stiften. Ein schlechtes Testament verursacht oft unnötigen Streit, selbst wenn die Erben und Vermächtnisnehmer reich bedacht werden. Wertunterschiede vermeiden Besonders heikel...

Vor- und Nachteile von Pflichtteilsstrafklauseln

Ein Kind, welches nach dem Tod des erstversterbenden Elternteils seinen Pflichtteil geltend macht, kann nach dem Tod des letztversterbenden Elternteils auch nur den Pflichtteil erhalten. Pflichtteilsstrafklauseln sind in gemeinsamen Testamenten von Ehegatten weit...

Geschenkt ist geschenkt! – Oder doch nicht?

Ein sinnvolles Instrument zur Regelung des eigenen Nachlasses ist die lebzeitige Vermögensübertragung, auch Schenkung genannt. Die Motivationen für derartige Übertragungen sind vielfältig. Im besten Fall wollen die Erblasser ihren Kindern ihr Erbe frühzeitig zukommen...

Der Ergänzungsanspruch auf den Pflichtteil

Erben können einen Anspruch auf Erhöhung ihres Pflichtteils haben, wenn dieser nachträglich ergänzt werden muss. Ich werde in der Praxis immer wieder gefragt, was denn der Unterschied zwischen einem Pflichtteils- und einem Pflichtteilsergänzungsanspruch ist. Dazu...

Das Erbrecht unter Ehegatten

Was ein Ehegatte bei dem Tod des anderen Ehegatten erbt hängt davon ab, ob die Ehegatten Kinder hatten und in welchem Güterstand sie lebten. Wenn ein Ehegatte kinderlos verstirbt, wird der überlebende Ehegatte nicht automatisch Alleinerbe! Entgegen der landläufigen...

Rückwirkende Befreiung von der Erbschaftsteuer

Sie haben geerbt, sind auf den Nachlass jedoch nicht angewiesen? Sie überlegen daher, Ihr Erbe einem guten Zweck zukommen zu lassen? Dann können Sie von Steuerentlastungen profitieren. Wenn Sie etwas geschenkt bekommen oder erben, müssen Sie auf diesen Erwerb Steuern...

Testament verschwunden – was können Sie tun?

Was tun, wenn das Testament verschwunden ist? Welche Möglichkeiten und Regelungen haben Erben, Ansprüche ohne Schriftstück zu beweisen oder gar durchzusetzen? Ein persönliches Testament gibt Aufschluss über den letzten Willen des verstorbenen Erblassers. Doch was...

Was ist eine Pflichtteilsstrafklausel?

Das Berliner Testament, in dem sich Eheleute gegenseitig zu Erben und Ihre Kinder zu sogenannten Schlusserben einsetzen, erfreut sich großer Beliebtheit. Ziel ist dabei ist, dass der länger lebende Ehepartner zeitlebens… DasBerliner Testament, in dem sich...

Das Behindertentestament

Behinderte als Erbe? Um dem behinderten Erben möglichst viel zukommen zu lassen, möglichst ohne zugleich seine Sozialleistungen (z.B. Eingliederungshilfe, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zur Pflege, Wohngeld etc.) zu schmälern, muss strategisch...

Der digitale Nachlass

Der digitale Nachlass – was passiert mit den Daten, eMails und Konten des Verstorbenen? Wer stirbt, hinterlässt heute nicht mehr nur materielle Güter. Durch die zunehmende Digitalisierung bleiben immer häufiger auch Zugänge zu verschiedenen Internet-Diensten zurück,...

Enterbter Ehegatte – Was ist zu tun?

Bevor Strategien für den enterbten Ehegatten erläutert werden können, lohnt sich ein Blick auf das Ehegattenerbrecht. Der Gesetzgeber billigt dem überlebenden Ehegatten eine verschieden hohe Erbquote zu, je nachdem, neben welchen Verwandten er zum Zuge kommt....

Zuwendungen des Erblassers zu Lebzeiten

Zuwendungen des Erblassers zu Lebzeiten – Ausgleichspflicht der Abkömmlinge Zuwendungen an einzelne Kinder Eltern sind gegenüber Ihren Kindern unterhaltspflichtig. Der Unterhaltsanspruch erstreckt sich auf alle Lebensbedürfnisse einschließlich der Kosten für die...

Erbfälle mit Auslandsbezug

Deutsche mit Auslandswohnsitz sollten jetzt handeln – Neue Gesetzeslage für Erbfälle mit Auslandsbezug Bisher galten in den Mitgliedstaaten für Erbfälle mit grenzüberschreitendem Bezug unterschiedliche Regelungen hinsichtlich der Frage, welches Recht auf einen...

Stiftung

Die Stiftung als Gestaltungsinstrument der Unternehmensnachfolge. Derzeit gibt es in Deutschland gut 20.000 selbständige Stiftungen, welche überwiegend gemeinnützig sind. Rund 1.000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts werden jedes Jahr neu errichtet. Die...

Erbvertrag

In den §§ 1922 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) hat der Gesetzgeber die sogenannte gesetzliche Erbfolge verankert. Dort ist geregelt, wer erbt, wenn der Verstorbene (Erblasser) keine eigenen Regelungen über seine Erben getroffen hat. Will der Erblasser von diesen...

Erbengemeinschaft II

Mehrere Erben (Miterben) bilden eine Erbengemeinschaft. In dieser Situation stellen sich der Erbengemeinschaft zwei Aufgaben: Sie muss die Erbschaft (den Nachlass) verwalten. Anschließend muss sie den Nachlass unter den Miterben verteilen (Auseinandersetzung). Zur...

Nottestament

Ist aktuell kein Notar erreichbar, sieht das Gesetz vor, dass mündlich ein Nottestament errichtet werden kann. Ein Testament ist nur dann wirksam, wenn es entweder vor einem Notar errichtet (öffentliches Testament) oder handschriftlich verfasst (eigenhändiges...

Erbfolge II

Ohne das Wissen um die gesetzliche Erbfolge gibt es kein vernünftiges Testament. „Das Gut fließt wie das Blut.“ lautet ein Merksatz zur gesetzlichen Erbfolge. Er gibt eine grobe Orientierung, mehr nicht. In komplexen Fällen kann sogar der Experte ins Schwitzen kommen,...

Erben in Europa II

Welche Vor- und Nachteile bringen die neuen Regelungen zum Erben in Europa mit sich? Vorteile:Nach Artikel 16 Absatz 1 der Verordnung gilt für die gesamte Rechtsnachfolge von Todes wegen das Recht des Staates, in dem der Erblasser im Zeitpunkt seines Todes den...

Erben in Europa

Die bisherigen Regelungen zum Erben in Europa gelten noch bis die Europäische Erbrechtsverordnung im Lauf des Jahres 2015 in Kraft tritt. Folgende Konstellationen sind (einzeln, aber erst recht in Kombination) erbrechtlich problematisch: Wohnsitz im Ausland Vermögen...

Ehegattentestament II

Wirksamkeit eines zeitlich verzögerten Ehegattentestaments Bei den formellen Anforderungen begünstigt der Gesetzgeber das Ehegatten-Testament: Das eigenhändige Testament ist nur wirksam, wenn der Testator seine Verfügungen eigenhändig verfasst und unterschreibt. Beim...

Vollmacht

Zur Nachfolgegestaltung gehört, als unerlässliches Mittel, die rechtsgeschäftliche Vollmacht. Mit diesem Instrument kann der Erblasser seinem Willen über den Tod hinaus Geltung verschaffen, unabhängig von erbrechtlichen Regelungen. Er kann die geeignete Person...

Gemeinschaftliches Testament

Errichtung, Verwahrung, Unwirksamkeit und Widerruf des gemeinschaftlichen Testaments. Ein gemeinschaftliches Testament kann nur von Ehegatten und seit 2001 auch von eingetragenen Lebenspartnern (Personen gleichen Geschlechts) errichtet werden. Inhalt eines...

Schiedsklausel

Eine Schiedsklausel im Testament kann eventuelle Erbstreitigkeiten entschärfen und verkürzen. Die Pietät gegenüber dem verstorbenen Erblasser endet in vielen Fällen spätestens dann, wenn es um die Verteilung des Nachlasses geht. Der Erblasser hat es in der Hand das...

Erbrecht der Verwandten

Das gesetzliche Erbrecht in Deutschland ist das Erbrecht der Verwandten und des Ehegatten (eingetragenen Lebenspartners) des Erblassers. Es kommt immer dann zum Zuge, wenn der Erblasser seine Rechtsnachfolge auf den Tod nicht in einer letztwilligen Verfügung...

Erbrecht des Ehegatten

Das gesetzliche Erbrecht des Ehegatten (eingetragenen Lebenspartners) des Erblassers. Die Höhe des gesetzlichen Erbteils des Ehegatten bestimmt sich danach, neben welchen Verwandten des Erblassers er zum Zuge kommt und in welchem Güterstand die Ehegatten lebten. Die...

Erbenhaftung

Beschränkung der Erbenhaftung für Forderungen aus dem Mietverhältnis. Stirbt der Mieter einer Wohnung, so tritt dessen Ehegatte, der mit dem Mieter den Haushalt gemeinsam geführt hat, in das Mietverhältnis mit dem Vermieter ein. Das gilt auch für Lebenspartner, die...

Lebensversicherung und Pflichtteilsrecht

Die Vermögensbildung und Absicherung mit Hilfe von Lebensversicherungen ist in Deutschland sehr weit verbreitet. In den Verträgen ist stets zu regeln, wem die Versicherungssumme im Todesfall zustehen soll. Dabei kann der Versicherungsnehmer eine widerrufliche oder...

GmbH-Anteile erben

Die Anteile an einer GmbH sind von Gesetzes wegen veräußerlich und vererblich (§ 15 Absatz 1 GmbH-Gesetz (GmbHG)). Das bedeutet, dass jeder Anteilseigner für sich selbst bestimmen kann, auf wen seine Anteile im Falle seines Todes übergehen sollen. Wird auch noch an...

Entlassung des Testamentsvollstreckers

Wahrung des Familienfriedens durch die Benennung eines Testamentvollstreckers. Ein Testamentvollstrecker wird benannt, damit er den Nachlass ordnungsgemäß unter den Miterben verteilen kann, also auf die Auseinandersetzung der Erben hinwirkt. Er prüft die Verfügungen...